Fussbodenheizung

Fussbodenheizung:
Auf einem der LeNa-Abende wurde in einem Vortrag die Fussbodenheizung als ungeeignet für ein Passivhaus beschrieben. Sie sei zu träge und bei den geringen Vorlauftemperaturen (meistens < 30°C) fühlt es sich auch nicht warm an, die Körpertemperatur des Menschen ist ja bei rund 37°C. Das können wir glücklicherweise nicht bestätigen. Die Fussbodenheizung ist natürlich träge, d.h. bei schöner Wintersonne werden die südlichen Räume schnell mal 2-3°C wärmer als gewünscht, da kann man aber gut mit leben. Barfuss fühlt sich der Boden trotz geringer Vorlauftemperatur sehr angenehm an, sowohl auf Parkett, als auch auf Fliesen. Der kleine Bereich im Technikraum, wo keine extra Rohre im Estrich liegen ist dagegen unangenehm kalt.
Darüber hinaus ist beim Einsatz einer Wärmepumpe die Fussbodenheizung die einzig sinnvolle Wahl. Aufgrund ihrer großen Heizfläche und der damit verbundenen geringen Vorlauftemperaturen steigert sie die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe deutlich und ermöglicht damit erst einen wirtschaftlichen Einsatz.

Es heißt zwar Fussbodenheizung, aber im Sommer ist sie natürlich auch für die flächige Kühlung der Räume zuständig. Ein wirklich sehr angenehmer und vor allen Dingen aufgrund der trägen Masse des Estrichs nachhaltiger Effekt. Auch dieser Vorteil lässt sich nur mit einer Flächenheizung wirklich sinnvoll nutzen.

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